Am 22. Januar 2025 begrüßte Prinzessin Beatrice gemeinsam mit ihrem Ehemann Edoardo Mapelli Mozzi ihre zweite Tochter, Athena Elizabeth Rose Mapelli Mozzi. Die beiden haben bereits eine weitere gemeinsame Tochter, Sienna Elizabeth Mapelli Mozzi.
Prinzessin Beatrice ist zudem Stiefmutter, da Edoardo einen Sohn aus einer früheren Beziehung hat – Christopher Woolf, auch bekannt als Wolfie. In den letzten Jahren hat sich die königliche Familie zunehmend offener über bestimmte Aspekte ihres Privatlebens gezeigt. Prinzessin Beatrice hat die Gelegenheit genutzt, über ihre Schwangerschaftserfahrungen und die Angst zu sprechen, die sie verspürte, als ihre zweite Tochter frühzeitig zur Welt kam.
Prinzessin Beatrice spricht offen über die Frühgeburt ihres Kindes
Prinzessin Beatrice verfasste einen bewegenden Essay für die Vogue, in dem sie offen über die Frühgeburt ihrer Tochter und die damit verbundene Angst spricht.
Die Prinzessin von York erkennt dabei das Privileg an, das ihr durch ihre Lebensumstände zuteilwird – etwa die Unterstützung durch ein wunderbares medizinisches Team. Dennoch betont sie, dass ihre Gefühle während der Schwangerschaft dieselben gewesen seien wie die aller anderen werdenden Mütter weltweit:
Ich habe ein Leben geführt, das alles andere als gewöhnlich ist, aber meine Freuden und Ängste in Schwangerschaft und Mutterschaft sind dieselben wie die von Millionen anderer Frauen auf der ganzen Welt. Ich hatte das große Glück, von einem medizinischen Team engmaschig betreut zu werden, und ich bin mir sehr bewusst, wie privilegiert ich bin.
Sie verriet außerdem, dass Athena "gesund, aber einige Wochen vor dem errechneten Termin" zur Welt kam. Gegenüber Vogue erzählte Prinzessin Beatrice, dass ihre zweite Tochter "so winzig" gewesen sei, dass es einige Wochen gedauert habe, bis die Tränen aufgehört hätten. Sie ergänzte, dass Athenas Füßchen "fast genauso groß" gewesen seien wie die von Siennas "kuscheligen Stoffhäschen".
Die Prinzessin nutzte die Gelegenheit auch, der Öffentlichkeit mitzuteilen, dass es ihrer Tochter derzeit "wirklich gut" gehe. Sie sagte:
Ich freue mich sehr, mitteilen zu können, dass es Athena mittlerweile wirklich gut geht. Ich habe inzwischen ein paar mehr Antworten darauf, was passiert ist – aber noch immer keine genaue Erklärung.
Nach der Angst, die sie gegen Ende ihrer Schwangerschaft empfand, ist Prinzessin Beatrice nun fest entschlossen, anderen Müttern in ähnlichen Situationen zu helfen. Inzwischen ist sie Schirmherrin von Borne, einer Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Frühgeburten zu verhindern. Sie sagte:
Wenn ich auf diese Monate voller Sorgen zurückblicke, erfüllt mich ein Gefühl der Entschlossenheit – dass mehr getan werden kann, um anderen zu helfen, Antworten auf die Fragen zu finden, die mit Komplikationen in der Schwangerschaft und Frühgeburt einhergehen. Fragen, die meine Tage (und Nächte) während der Schwangerschaft geprägt haben.
Prinzessin Beatrice ist mit ihren Erfahrungen übrigens nicht allein innerhalb der königlichen Familie.
Sophie Wessex’ Nahtoderfahrung bei der Geburt
Rund um Lady Louises 21. Geburtstag veröffentlichte die Daily Mail Details zu ihrer dramatischen Geburt. Dem Bericht zufolge erlebte Sophie Wessex eine Nahtoderfahrung, als sie ihr erstes Kind zur Welt brachte – Louise kam rund einen Monat zu früh.
Laut Medienberichten verspürte Sophie am 8. November 2003 gegen 18 Uhr starke, krampfartige Bauchschmerzen. Zwei Stunden später hatten sich die Schmerzen so sehr verschlimmert, dass sie den Geburtshelfer der Queen, Sir Marcus Setchell, kontaktierte. Dieser riet ihr umgehend, sich ins nächstgelegene Krankenhaus zu begeben.
Während der Geburt verlor Sophie rund fünf Liter Blut durch innere Blutungen. Sie erlitt eine schwere Plazentaablösung und soll nur etwa 15 Minuten von einem tödlichen Ausgang entfernt gewesen sein, als sie in den Operationssaal eingeliefert wurde.
Ihr Ehemann, Prinz Edward, konnte in diesem Moment nicht bei ihr sein, da er sich für einen offiziellen Besuch auf Mauritius befand. Schließlich kam Louise per Notkaiserschnitt zur Welt. Lady Louise wog bei der Geburt nur 2,06 Kilogramm (4 Pfund 9 Unzen). Sie wurde sofort in eine Spezialklinik verlegt. Aufgrund der Frühgeburt entwickelte die junge Adelige gesundheitliche Komplikationen, darunter eine Esotropie – ein Zustand, bei dem die Augen in unterschiedliche Richtungen schauen.
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Verwendete Quellen:
Vogue: ‘“There’s So Little Control”: Princess Beatrice Opens Up About Daughter Athena’s Preterm Birth In Her Own Words’
Daily Mail: ‘The day Sophie Wessex was 15 minutes from death after losing nine pints of blood: As Lady Louise Windsor turns 21, we look back at the terrifying story of her birth and how close it was to becoming a royal tragedy’
Aus dem Englischen übersetzt von Ohmymag UK